Greenscreenbox® in der Grundschule
Mit Greenscreenbox® verarbeiten Kinder Lernstoff, indem sie selbst etwas daraus machen: jüngere Kinder erzählen Geschichten mit Spielzeug, ältere verfilmen Bücher, erstellen Erkläranimationen oder halten Präsentationen. Die Methode wächst mit ihrem Alter und ihrer Entwicklung mit und passt in den bestehenden Unterricht.
Die Lehrmethode entwickelt sich entsprechend dem Alter und der Entwicklung der Schüler weiter und lässt sich in den Unterricht integrieren, den Sie bereits erteilen.
Von den ersten bis zu den letzten Grundschuljahren
Greenscreenbox® kann in der gesamten Grundschule eingesetzt werden. Die Aktivitäten verändern sich mit dem Alter der Kinder.
Klassen 1–2 in den Niederlanden | Spielen und erzählen
Für jüngere Kinder lässt sich die Greenscreenbox® nahtlos mit Spiel, Fantasie und der mündlichen Sprachförderung verbinden. So kann die Box beispielsweise als Tisch für digitales Geschichtenerzählen genutzt werden: Kinder spielen mit Spielzeug und Figuren, während sie ihre eigenen Geschichten erfinden. Digitale Hintergründe versetzen ihr Spiel dabei immer wieder in eine neue Umgebung. Mit der Greenscreenbox® lässt sich das Spiel ganz einfach an jedes beliebige Thema anpassen, ohne dass ständig neue Kulissen angefertigt werden müssen.
Klassen 3–5 in den Niederlanden | Ausdenken und gestalten
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zunehmend selbstständig. Sie entwickeln eine Geschichte, wählen Hintergründe aus, verteilen Aufgaben und erstellen Fotos, Videos oder Stop-Motion-Animationen. Durch das Sichten und Überarbeiten ihres Filmmaterials lernen sie, immer bewusstere Entscheidungen darüber zu treffen, welche Geschichte sie erzählen und wie sie diese visualisieren wollen.
Klassen 6–8 in den Niederlanden | Recherchieren, verarbeiten, präsentieren
In den höheren Jahrgangsstufen nutzen Schülerinnen und Schüler zunehmend die Greenscreenbox®, um Unterrichtsinhalte zu bearbeiten und zu vermitteln. Sie recherchieren Informationen, filtern das Wesentliche heraus und entwickeln Methoden, um diese Inhalte mithilfe von Bild und Sprache verständlich zu präsentieren. So können sie beispielsweise einen Nachrichtenbeitrag, einen Buchtrailer, ein Erklärvideo, eine Präsentation oder eine Stop-Motion-Animation erstellen.
Erst ausprobieren, dann Gelerntes anwenden
Geben Sie Kindern bei der ersten Begegnung mit Greenscreenbox® Raum, die Technik zu entdecken. In unseren Fortbildungen nennen wir das oft „Tüftelzeit“: Zeit, um selbst zu experimentieren und herauszufinden, was passiert.
Besonders jüngere Kinder staunen über die Greenscreen-Technik – für sie ist es wie digitale Zauberei. Auch ältere Lernende probieren gerne erst selbst aus.
In dieser Phase verstehen sie die Technik und lernen die App zu bedienen. Anschließend können Sie die Aufmerksamkeit stärker auf den Inhalt lenken. Aus „Heute machen wir einen lustigen Greenscreen-Film“ wird dann „Zeige mit einer Greenscreen-Aufnahme, wie der Wasserkreislauf funktioniert“.
Digitale Kompetenzen entwickeln
Beim Erstellen von Fotos, Filmen und Stop-Motion-Aufnahmen nutzen Lernende digitale Technik, um selbst etwas zu gestalten und eine Botschaft zu vermitteln. Sie überlegen, was sie erzählen möchten, wählen Bilder und Sprache aus und setzen ihre Idee mit Kamera, Gerät und App um.
Je nach Aufgabe suchen und verarbeiten sie auch Informationen, nutzen digitale Quellen und erleben, wie sich Bilder verändern lassen. In höheren Klassen können Quellenarbeit, Urheberrecht, Datenschutz und Medieneinfluss zunehmend Teil des Gestaltungsprozesses werden. So fördern Sie mit Greenscreenbox® digitale Kompetenzen in ohnehin geplanten Stunden und Themen.
So nutzen Sie Greenscreenbox®, um die digitale Kompetenz im Rahmen der Unterrichtsinhalte und Themen zu fördern, die Sie bereits behandeln.
Wie nutzt Ihre Schule Greenscreenbox®?
Das unterscheidet sich von Schule zu Schule. Manche nutzen eine Box regelmäßig bei offenen Angeboten für jüngere Kinder. Andere setzen während Kreativstunden mehrere Boxen ein, damit eine halbe Klasse gleichzeitig arbeiten kann.
Sie können Greenscreenbox® auch fest in den Sprach- oder Sachunterricht integrieren. Manche Schulen statten dafür jede Jahrgangsstufe mit einer eigenen Box aus und führen die Boxen bei größeren Klassenprojekten zusammen.
Manchmal können Boxen schulübergreifend ausgeliehen werden. So lassen sich erste Erfahrungen sammeln und passende Einsatzmöglichkeiten für die Schule finden.
Welche Lösung am besten passt, hängt von Ihren Zielen, der Häufigkeit der Nutzung und Ihrem Budget ab.
Sie sind unsicher, was für Ihre Schule geeignet ist? Kontaktieren Sie uns; wir beraten Sie gern.
Greenscreenbox passt zu unterschiedlichen pädagogischen Konzepten
Greenscreenbox® ist kein fest vorgegebenes Unterrichtsprogramm. Sie bestimmen selbst die Aufgabe, den Freiraum für Lernende sowie die Stunden und Themen, in denen die Box zum Einsatz kommt. So lässt sich die Methode mit verschiedenen Schulkonzepten verbinden.
Montessori-Pädagogik
Im kosmischen Unterricht können Lernende ihr Wissen erkunden, Zusammenhänge erkennen und daraus eine Geschichte oder ein Medienprodukt gestalten. Das unterstützt selbstständiges Arbeiten, Forschen, Gestalten und vernetztes Lernen. Die Greenscreenbox® aus Holz und weitere Holzmaterialien passen gut zu vielen vorhandenen Montessori-Materialien.
Dalton-Pädagogik
Greenscreen-Aufgaben können Teil eines Wochenplans sein oder von Kleingruppen selbstständig bearbeitet werden. Lernende planen, verteilen Aufgaben, arbeiten zusammen und übernehmen Verantwortung für ihr Ergebnis.
Jenaplan-Pädagogik
Film und Stop-Motion verbinden Gespräch, Spiel und Arbeit. Lernende können ein Sachthema erforschen, gemeinsam als Medienprodukt umsetzen und das Ergebnis der Gruppe oder bei einer Schulfeier vorstellen.
Freinet-Pädagogik
Mit Greenscreenbox® können Lernende Themen aus ihren eigenen Interessen oder dem aktuellen Geschehen untersuchen und darüber berichten, etwa in einer Nachrichtensendung, Reportage, einem Interview oder Film.
Aus der Praxis: Greenscreenbox im kosmischen Unterricht einer Montessori-Schule
„Die Greenscreenbox ist ein einfach zu bedienendes Werkzeug für Filme und Stop-Motion-Filme. Nach einer Einführung können Kinder in mittleren und höheren Jahrgängen selbstständig damit arbeiten. Wir setzen sie gern im kosmischen Unterricht ein. Die Lernenden verarbeiten den Stoff in einem Film und zeigen dabei Zusammenhänge und teilen ihr Wissen erzählerisch. Ihre Filme zeigen wir Eltern, anderen Kindern und Kolleginnen und Kollegen bei Ausstellungen. Auch für Geschichten über Wortarten oder Rollenspiele zu sozialen und emotionalen Fragen eignet sie sich gut. Es gibt viele Möglichkeiten
Nadine Hendriks, Montessori-Schule Arnhem